In den Nachkriegsjahren war es so einfach, reich zu werden: Wer 1946 einen klapprigen Holzgas-LKW besaß, war fein raus und 1956 Generaldirektor einer Spedition mit 36 Lastzügen. Und heute ist es ja ganz ähnlich: Man geht zu Karstadt, kauft sich FrontPage oder Adobe GoLive, und schon ist man ein Webdesigner, der die Kohle sackweise zur Bank schleppt. Man designet mit leichter Hand innovative Meisterwerke (siehe die überzeugenden Referenzen von \“Müller\’s Büro\“), bietet seine Dienste unter einer trendy Domain an (\“frischmilch.de\“) und ist ganz allgemein cool wie ein Nogger frisch aus der Eistruhe. Oder etwa nicht…?
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